Feuerwehr im Amt Mittelangeln / Schleswig-Holstein 

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Chronik

Feuerwehr - damals - heute


Vor 70 Jahren.

Vor 70 Jahren.

In den Jahren 1943 -1946 fanden keine Mitgliederversammlungen statt. Ein alter Krankenwagen zog den Feuerlösch-Anhänger.

1947 fanden wieder Jahreshauptversammlung und Stiftungsfest statt. Vom Feuerwehrverband zur Verfügung gestellte Kleidungsstücke wurden verlost.

Ab 1948 wurde der Feuerlösch-Anhänger an dem von Pferden gezogenen Milchwagen von J. Fr. Nissen angekuppelt.

Für das Stiftungsfest am 12. März 1949 waren Kuchen und Gebäck von den Gästen mitzubringen.

1952 wurde die Amtswehrübung mit der gesamten Bevölkerung als Volksfest gestaltet. 3 alte C-Schläuche und Laternen der Handspritze wurden versteigert.

Ab 1954 zog der Traktor von Asmus Callsen den Feuerlösch-Anhänger.

1956 steht der Rücktritt des Wehrführers im Protokoll: „Wegen Differenzen in Sachen Feuerwehr mit dem Bürgermeister der Gemeinde Esmark schied 1954 der Brandmeister Wilhelm Jacobsen aus dem Dienst der Feuerwehr aus und nach 2-jähriger Dienstzeit als Brandmeister tritt heute Hans Jacob Asmussen aus demselben Grunde von seinem Posten zurück."

Die Bemühungen von Kreisbrandmeister Bartheidel, eine Schlichtung durchzuführen, scheiterte an dem unabänderlichen Beschluß des Brandmeisters Hans Jacob Asmussen. So wurde Henning Molzen 1956 Wehrführer. Wilhelm Jacobsen wurde EJirenbrandmeister der Wehr.

Ein VW-Bus übernahm die Tragkraftspritze und die Ausrüstung.
Zu den Stiftungsfesten wurde in den 50er Jahren eifrig Theater gespielt, genannt werden sollten Hermann Franzen und Friedrich Möller.

1958 wurde zum ersten Mal ein gemeinsamer Ausflug geplant.

In den frühen 60er Jahren gehen alte Kameraden wie Willi Todt aus dem aktiven Dienst. Neue Namen wie Christian Hansen, Dieter Paulsen, Broder Callsen und Karl-Willi Krabbenhöft findet man im Wehrvorstand.

1966 wurde ein Telefondienst für die Alarmierung ins Leben gerufen.

1967 trat Henning Molzen als Wehrführer ab, er wurde zum Ehrenbrandmeister ernannt. Christian Hansen wurde als Nachfolger gewählt. 1967 galt für die Feuerwehr als lebhaftes Jahr, u.a. mußten im Februar an 3 Stellen Sturmschäden aufgeräumt wer- den, außerdem wurde ein neuer Löschteich in Esmark angelegt.

1968/69 begann die Planungsphase für ein neues Gerätehaus.

Ab 1970 wurden die Stiftungsfeste in der Gastwirtschaft in Groß Rüde veranstaltet. Der Saal der Gaststätte Esmark stand für solche Feste nicht mehr zur Verfügung, da eine Diskothek eingerichtet wurde. Im gleichen Jahr fand auf dem Gelände der Fa. Redlefsen die erste gemeinsame Amtswehrübung mit 8 Wehren statt.

1971 erhielt die Wehr ein neues Löschfahrzeug „TSF/GWI" der Fa. Mercedes. Es han- delte sich von der Ausrüstung her um ein neu konzipiertes Fahrzeug. Als „Tragkraft- spritzenfahrzeug/Gerätewagen" verfügte es über ein großes Platzangebot für eine Löschgruppe und um zusätzlich umfangreiches technisches Gerät zur Hilfeleistung. Ein Funkgerät im 4m-Band ermöglichte den direkten Kontakt mit anderen Organisa- tionen (Leitstelle usw.).

1972 zog der neue Wagen in das neue Gerätehaus an der Schleswiger Straße ein. Das Gerätehaus wird gemeinsam mit der Wehr Satrup genutzt, die ihrjn Platz im Amtsge- bäude räumen mußte.

Anfang der 70er Jahre gewinnen Mannschaften unserer Wehr mehrfach den Amtspokal im Schnelligkeitswettbewerb (105 m - Schlauch ausrollen).

1975 wurden die ersten Atemschutzgeräte angeschafft und mehrere Kameraden als Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Mit der Pipeline-Pionierkompanie 64l in Schles- wig wurden regelmäßig Treffen vereinbart (z.B. Skatabende).

1976 errang die Wehr die Silberne Leistungsplakette.

Ab 1976 nahmen Kameraden an den jährlichen Feuerwehrmärschen teil. Zum 1. Mal wurde in Gelting marschiert. Die Kreisfeuerwehrmärsche lösten die Märsche auf Landesebene in Eutin ab. Ebenfalls seit 1976 führte die Wehr in Schulen und im Kindergarten Feuerwehrgerät vor, um den Kindern die Gefahren im Umgang mit Feuer aufzuzeigen.

1979 begann die gemeinsame Ausbildung der Anwärter auf Amtsebene.

Die Truppführerausbildung folgte im Jahr 1980.

Jürgen Nielsen wurde 1981 zum neuen Wehrführer gewählt.

1982 führte die Ausflugsfahrt zur Berufsfeuerwehr Hamburg.

1983 war ein Jahr mit 12 Einsätzen.

Wegen des guten Ausbildungsstandes und dem vorhandenen Platz erhält die Wehr aus Beständen des Katastrophenschutzes einen Rüstwagen „RWI" der Fa. Iveco. Der Wagen ist dem 2. Zug des Katastrophenschutzes „Retten und Löschen" des Kreises Schleswig-Flensburg zugeteilt. Die Ausrüstung des neuen Rüstwagens „RWI" (u.a. Notstromaggregat, Seilwinde, Hebekissen und später ein Spreizer) ermöglichen den Einsatz der Wehr über den örtlichen Raum hinaus, bei allen Bereichen der technischen Hilfeleistung (z.B. Verkehrsunfällen oder Sturm- und Wasserschäden).

In diesen Jahren erreichte die Wehr dreimal wegen der Kostüme und zweimal beim „Kampf um den Satruper Reiter" (veranstaltet durch den Arbeitskreis Satruper Unternehmer) einen 1. Platz. Die Fa. Vollertsen spendete der Wehr 2 neue Atemschutzgeräte. Mit der Freiwilligen Feuerwehr aus Varnaes/DK wurden freundschaftliche Beziehungen aufgebaut. In Eigenarbeit wurde der Mannschaftsraum im Gerätehaus renoviert. Alle Feuerwehrmänner erhielten (bei geringer Zuzahlung) „Blaumann" und „Käppi". Mit der Unterstützung durch eine Firma wurden erstmalig hauseigene Feuerlöscher überprüft.

1985 wurde für den Einsatz von Grillabenden und Verspielen eine Musikanlage gekauft. Der Rüstwagen RWI erhielt ein 4m-Band-Funkgerät. Zum 60jährigen Gründungstag fand 1985 auf dem Gelände von H. Glasen ein Dorffest in Esmark statt. An der Katastrophenschutzschule in Tingleff/DK wurden von nun an gemeinsame Übungen mit der Patenwehr Varnaes durchgeführt.

Am 8. Dezember 1986 unterstützte die Wehr Esmark-Rehberg die Löscharbeiten auf dem Hof Wester-Bunsbüll. Es ist das größte Schadenfeuer in dieser Zeit.

Als „Fördernde" Mitglieder traten 1987 erstmals Frauen -12 an der Zahl - der Feuerwehr bei. Die laufende Diskussion über den aktiven Dienst von Frauen in der Wehr endete damit jedoch nicht.

Am 15. Mai 1987 überreichte der Bürgermeister der Gemeinde Satrup, Broder Callsen, die Schlüssel für ein neues, leistungsfähiges Löschfahrzeug „LF8" mit neuer Tragkraftspritze „TS 8/8" an Gerätewart Holger Glasen. Das Fahrzeug war von einigen Mitgliedern der Wehr aus dem Werk in Ulm abgeholt worden.


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