Feuerwehr im Amt Mittelangeln / Schleswig-Holstein 

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Feuerwehr - damals - heute


Christian Nielsen

Christian Nielsen

Nicolaus Erichsen

Nicolaus Erichsen

Nicolaus Erichsen und Christian Nielsen waren Mitbegründer der Freiwilligen Feuerwehr Esmark-Rehberg am 16.03.1925. Von Kamerad Nicolaus Erichsen, Satrup-Kirchenholz (selbst noch 2 Jahre als Mitglied im Löschverband) wissen wir, daß die Feuerwehrleute dienstverpflichet waren. Alte Militärhelme wurden zu Feuerschutzhelmen umfunktioniert. Sogenannte blaue Blusen gab es als einheitliche Oberbekleidung, dazu schwarzrote Koppel; auf festes Schuhzeug und Handschuhe wurde aber besonderer Wert gelegt.

Am 16.03.1925 wurde die FreiwüligeFeuerwehr Esmark-Rehberg gegründet (s. Abschrift Gründungsprotokoll). Der Mitgliedsbeitrag betrug l Mark, Brüche (Strafgeld) ebenfalls l Mark. Die Alarmierung erfolgte über Signalhörner, die über die verschiedenen Ortsteile verteilt waren, l langer Ton bedeutete Einsatz im Ort, 2 Töne = Einsatz im Amt, 3 Töne = Einsatz außerhalb des Amtsbereiches. August Callsen in Esmark und Peter Lorenzen in Rehberg hatten den Auftrag,- die Gespanne für die Spritze zu stellen. Für März 1926 wurde das 1. Stiftungsfest geplant.

In den ersten Protokollen ab 1925 wurde namentlich aufgeführt, wer nicht zur Versammlung erschienen war.

1925 wurde der Beitrag für Freunde der Wehr (= passive Mitglieder) auf 2 Mark festge- setzt.

1928 hatte man schon eine Theatergruppe. Dem Wehrführer und Stellvertreter wur- den als Auswandsentschädigung für die Teilnahme an Feuerwehrbällen im Amtsbe- zirk 10 Mark bewilligt. Für die 12 Musiker der Wehr wurden die Musikinstrumente der Wehr Satrup aufgekauft.

1929 wurden die ersten Kameraden mit Uniformröcken ausgerüstet.

1930 wurde von der Gemeinde ein Darlehn von 600,- Mark zinsfrei zur Anschaffung von Röcken zur Verfügung gestellt. Die Rückzahlung wurde über 3 Jahre ä 200,- Mark getätigt.

1930 erhielten die Kameraden Reinhold Mahler und Wilhelm Stückler die Abzeichen für 10- bzw. 40-jährige Mitgliedschaft in der Wehr.

Zur Generalversammlung im Juli 1931 waren wegen des starken Regens und der Bank- krise nur 10 von 54 Mitgliedern erschienen. Beschlüsse wurden nicht gefaßt.

Für das Stiftungsfest 1933 bezahlt die Feuerwehr die Erlaubnisgebühren, Gastwirt Peter Jürgensen erhält dafür keine Getränke-Prozente. Das Tanzgeld wurde für Mitg- lieder auf 50 Pf und für Nichtmitglieder auf l Mark festgesetzt.

Für den 14. Mai 1933 befahl der Oberbrandmeister Gimm aus Obdrup einen Kirch- gang mit anschließender Feier auf dem Ehrenfriedhof. Daran schloß sich ein Parade- marsch auf dem Sportplatz an.

1934 gab es leichte Probleme mit den Obrigkeiten der damaligen Zeit. Es heißt u.a.: „Her Jost gab bekannt, wer in der S. A. bleiben will, kann bleiben, wer Feuerwehrmann ist, braucht nur Feuerwehrmann zu sein." Diese Regelung ist dann später widerrufen worden.

1935 -1941 gab es zu den Versammlungen jeweils ein „Sieg Heil" auf den „Führer". Für den Feuerwehraufmarsch 1939 in Lübeck mußte pro Person l Mark gezahlt werden. 1940 wurde die Anschaffung einer Motorspritze ins Auge gefaßt. R! Mahler und W Butzbach nahmen an der Feuerwehrschule an einem Maschinistenkursus teil. Zur Kontrolle der vorgeschriebenen Verdunkelung (Schutz vor Fliegerangriffen) wurden Feuerwehrleute als Wachen eingesetzt. 194l war die neue Spritze noch nicht geliefert. 1942 erhielten die Aktiven Mützen und Achselstücke.


Ortsteil Esmark

Ortsteil Esmark, die ehemalige Gaststätte.

















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