Feuerwehr im Amt Mittelangeln / Schleswig-Holstein 

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Chronik

Feuerwehr - damals - heute


Die Ausrüstung unserer damaligen Feuerwehr sah etwa folgendermaßen aus:


Gerätehaus seit 1972

Unser Gerätehaus bis 1972

1 Feuerwehrhaus ca. 3 x 5 m
1 Spritzenwagen mit mindestens 75 m Schlauch
6 Hanfeimer je 10 Liter
2 Feuerwehrleitern von je 4 m Länge
4 Dachleitern von je 2,5 m Länge
6 Patschen (Löschbesen)
1 Harke
4 Halteharken
2 Laternen
4 Äxte und Spaten
mehrere Nebelhörner für die Alarmierung.

Die Führer und Steiger sollten Helme tragen, einen Gurt mit Karabinerhaken, eine Steigerleine und eine Signalpfeife dabei haben.

Die Mannschaften trugen Armbinden, die Spritzenabteilung trug rote Armbinden, die Wasserzufuhr-Abteilung blaue Armbinden und die Abteilung zur Aufrechterhaltung der Ordnung weiße Armbinden.

Auch früher schon wurden die Rechnungen revidiert und dann dem Rechnungsführer Decharge (franz. Entlastung) erteilt.

Für zu leistende Fuhren in Brandfällen (heißt es 1897) außerhalb des Löschverbandes wurden für ein Zweispänner-Fuhrwerk 3 Mark und für ein Einspänner-Fuhrwerk 2 Mark angesetzt. Für die Instandhaltung der Spritze wurde dem Spritzenführer und Schmiedemeister H. Christiansen, Esmark eine jährliche Vergütung bewilligt. Eine Regelung, die unseren Maschinisten heute noch erfreut.

1905 wurde vermerkt: Für ständige Hilfen bei einem Brand bei Christophersen
und Comp. in Satrup (heute Möbel-Hansen) wurde dem Löschverband eine Gratifikation von 30 Mark überwiesen.
Dazu ein paar Zahlen aus dem Kassenbuch:

1905 + 1906            Einnahmen 120,00 M
                            Ausgaben   111,21 M
                            Reserve     8,79 M

1907                      Einnahmen 48,79 M
                            Ausgaben   33,97 M
                            Rest     14,82 M

1912                      Einnahmen 128,91 M
                            Ausgaben   128,65 M
                            Rest     0,26 M


Wahrlich keine große Barschaft. Ab 1912 zahlte dann jede Gemeinde 10,- M an die Kasse. 1911 wurde beschlossen, für Steiger Beile und Kittel anzuschaffen.

1913 wird die Spritze vom Ober-Feuerwehrdirektor Heinrich aus Kiel kassiert. Fine neue Spritze muß angeschafft werden. 3 Mann erhalten den Auftrag, in der Umgebung Spritzen zu besichtigen und Bericht zu erstatten. Es wurden Vertreter und Ingenieure der Firmen Flader, Löhnstedt und Koebe Luckenwalde eingeladen, ihre Spritzen vorzuführen. Vorbehaltlich der Abnahme durch den Feuerlöschdirektor erhielt die Fa. Koebe, Luckenwalde den Zuschlag für die Lieferung einer Spritze 26 a mit 105 mm Zylinderweite zum Preis von 1300 Mark franco Satrup.

Diese Spritze hat bis an die 30 Jahre Dienst getan. Solange mindestens 4 Mann zur Verfügung standen, arbeitete sie problemlos (siehe Umschlagbild). Von 1913 - 1925 klafft im Protokollbuch eine Lücke.


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